Laserschneiden – so funktioniert die Technologie
Der Laserzuschnitt wird mit CNC-gesteuerten Laserschneidmaschinen ausgeführt, deren wichtigste Komponenten die Laserstrahlquelle, die Laserstrahlführung, die Fokussieroptik und die Schneiddüse sind. Als Laserstrahlquelle kommen vor allem der klassische CO2-Laser, aber auch spezielle Festkörperlaser wie der Faserlaser zum Einsatz. Beim Laserzuschnitt wird der Laserstrahl entweder per Umlenkspiegel (CO2-Laser) oder per Lichtleitkabel (Festkörperlaser) zur Fokussieroptik geführt. Diese bündelt den Laserstrahl und erhöht dadurch seine Intensität. Anschließend tritt der Strahl mit hoher Energiedichte durch die Schneiddüse aus und trifft auf das zu schneidende Material. Dort sorgt er dafür, dass der Werkstoff verbrennt, verdampft oder schmilzt und das Laserteil vollständig durchdrungen wird. Mittels Fokussieroptik und Führungseinheit wird der Laserstrahl an der gewünschten Kontur entlanggeführt und schneidet das Werkstück präzise und sauber durch.
Hohe Präzision
Das Laserschneiden ermöglicht hohe Genauigkeit. Dank hoher Schnittgeschwindigkeiten sind die Bearbeitungszeiten sehr kurz, woraus sich insbesondere bei der Serienfertigung große Vorteile bieten. In der Einzelfertigung erlaubt der Laserzuschnitt die schnelle Entwicklung von Prototypen. Weitere Pluspunkte ergeben sich aus der Integration von CAD-/CAM-Software in Kombination mit der CNC-Steuerung der Laserschneidmaschine.